Einordnung der UNO in den außenpolitischen Kontext der DDR


Das primäre Interesse der Deutschen Demokratischen Republik im Rahmen ihrer Außenpolitik bestand ihre Mitgliedschaft in der UNO „auf ihre ureigene Aufgabe zu orientieren und kollektives Instrument zur Gewährleistung des Weltfriedens zu sein“. Damit reduzierten sie - ob absichtlich oder nicht, sei dahin gestellt - den Weltfrieden auf ein Ost-West-Problem.
Dabei wurde die UNO in den Kontext „friedlicher Koexistenz“ eingeordnet (laut den Reden führender SED-Politiker).
Die DDR maß der UNO, ihren Grundsätzen, Zielen und politischen Tätigkeiten große Bedeutung zu: je erfolgreicher die Arbeit der UNO, desto höher die Wertschätzung und desto höher letztendlich auch die Anerkennung der DDR.