Die Mitgliedschaft der BRD in der UNO


Die UNO-Mitgliedschaft galt als „neue Dimension“ bundesrepublikanischer Außenpolitik. Sie ist in der bundesrepublikanischen Auffassung von Anfang an von gewichtigem außenpolitischem Interesse gewesen, um die eigenen Interessen im weltweiten Rahmen umfassend wahrnehmen zu können.
Die Zuständigkeit der UNO-Politik liegt beim Auswärtigen Amt unter Beteiligung einiger weiterer Ministerien.
Die Bundesrepublik setze ihre Prioritäten auf möglichst umfassende Präsenz in Unter- und Sonderorganisationen.
Für Entwicklungsfinanzierungsprogramme im UN-Verband war die Bundesrepublik wichtigster Geldgeber und außerdem viertgrößter Beitragszahler der UNO (6,8% 1973 - 8,08% 1989); sie konnte aber die ihr danach zustehenden Stellenkontingente nicht ausschöpfen.